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Coaches im Visier von internationalen Geldwäschern?

Coaches im Visier von internationalen Geldwäschern?

am 24.10.2013 | Keine Kommentare

Eine Meeet-Kundin hat gerade einen höchst seltsamen Fall erlebt, den wir gern weitererzählen wollen.

Sie schreibt:

Ich erhielt per Mail eine Coachinganfrage. Die Dame stellte sich per Mail ziemlich detailliert vor, alles in englischer Sprache. 45 Jahre alt, nach 19 Jahren Partnerschaft vor kurzem getrennt, in psychotherapeutischer Behandlung. Sie suche während ihres 4 wöchigen Urlaubs in Deutschland eine therapeutische Begleitung und bat um einen Kostenvoranschlag für 2×1 Std. pro Woche. Meinen Kostenvoranschlag akzeptierte sie sofort und bat um meine genaue Adresse und Telefonnummer, damit die Bezahlung, von ihrem Arbeitgeber aus, im Vorfeld per Post zugeschickt werden könne.

Wie zugesagt erhielt ich einen Brief aus England, ohne Absender, mit 9×500€ echten Eurocheques, ausgestellt auf meinen Namen. Im Begleitschreiben wurde ich aufgefordert, die Schecks auf mein Konto einzuzahlen, mein Honorar und Gebühren abzuziehen und den Rest des Geldes an ein angegebenes Konto weiterzuleiten. Das war der Moment wo mir klar wurde, dass es sich um Betrug handelte und ging zur Polizei. Das Landeskriminalamt stellte fest, dass ich – wenn die Schecks gedeckt gewesen und ich das Geld weitergeleitet hätte- mit einer Anzeige wegen Geldwäsche zu rechnen gehabt hätte. Bei der Polizei habe ich dann zwar Strafanzeige gestellt – allerdings wird die Angelegenheit wohl nicht weiterverfolgt, so die Aussage des Polizisten.

 

Ein interessanter Fall und geschickter Trick. Ist das schon anderen passiert? Gerne hier in den Kommentaren berichten.